
Irans neuer „Oberster Führer“ ist der älteste Sohn seines Vorgängers. Motjaba Khamenei ist Berichten zufolge „besessen vom Ende der Tage“. Könnte er jener schiitisch-islamischen Auffassung anhängen, er sei der „Seyed Khorasani“, der Jerusalem an einen muslimischen Führer übergeben wird, der als „Imam Mahdi“ bekannt ist? Nach der Lehre der Zwölfer-Schiiten – dem größten Zweig des schiitischen Islam, den Khamenei in Qom studierte – ist der 12. Imam Muhammad al-Mahdi, der im Jahr 869 geboren wurde. Glauben manche Schiiten, dass US-Präsident Donald Trump der „Dajjal“ (der Antichrist) ist, den der Imam Mahdi töten wird? Stützen biblische oder sunnitische Prophezeiungen die Annahme, dass der Imam Mahdi eine globale Herrschaft errichten wird, oder lehren sie vielmehr, dass er von einem europäischen Führer verraten werden wird, der dann gemeinsam mit dem Antichristen dreieinhalb Jahre lang regieren wird? Sollte er lange genug leben: Könnte er versuchen, „die Stadt Davids“ zu erobern oder ihr schweren Schaden zuzufügen – wie in Jesaja 22,6–9 prophezeit? Könnte der derzeitige Angriff der USA und Israels auf den Iran dazu führen, dass sich die Prophezeiungen aus Ezechiel 37 und 38 bereits in unserer heutigen Zeit erfüllen – wie manche protestantischen Geistliche glauben? Könnte das in Ezechiel 38 Beschriebene womöglich sogar schon bald eintreten? Warum – oder warum nicht? Steve Dupuie und Dr. Thiel gehen diesen Fragen nach.
